Im Bereich der Oberweser bei Rinteln (Hohenrode) entstand in den letzten Jahren auf einer Fläche von 115 Hektar durch Kiesabbau eine hier einzigartige Auenlandschaft. Denn bereits während des laufenden Abbaubetriebs erfolgte die Renaturierung nach naturschutzfachlichen Kriterien. Der Nabu übernahm die Auenlandschaft Hohenrode zur Pflege unter seine Aufsicht und ist dort sehr aktiv.
Auenlandschaft zwischen Wesergebirge und Lipper Bergland

Die Auenlandschaft liegt unmittelbar an der Weser in einer Schleife des Stroms. Westlich liegt in vier Kilometern Entfernung die Stadt Rinteln, zu deren Ortsteil Hohenrode das Gebiet der Auenlandschaft gehört. In östlicher Richtung sind es ca. 19 km bis in die Rattenfängerstadt Hameln, welche man auch per Fahrrad sehr gut über viele Radwege entlang der Weser erreichen kann. Das Wesertal ist hier etwa drei Kilometer breit. Nördlich erstreckt sich der steile Gebirgszug des Wesergebirges parallel zur Weser, südlich das Lipper Bergland.
Die Weser und ihre vielen Teiche und Baggerseen sind für den Vogelzug bedeutend. Mittlerweile bleiben viele Arten das ganze Jahr über hier, so etwa der Seeadler, der das ganze Jahr über hier ist und auch immer wieder in der Nähe brütet. Kraniche, Gänse, Enten, selbst Seeschwalben und Fischadler, auch Austernfischer, Kiebitze und sehr viel verschiedene Gänsarten, Grau und Kanadagänse auch die farblich bunten Nilgänse Deswegen haben sich die Gewässer der Auenlandschaft schnell zu einem wichtigen Rast- und Überwinterungsgebiet entwickelt.